Archive for the ‘Camping-Zubehör’ Category

Lafuma LD XMOTION Schuhe

Mittwoch, November 24th, 2010

Neben den altbekannten Sportschuhmarken gibt es auch gelegentlich neue Marken, die eher den Bereich Wanderstiefel und Outdoorschuhe abdecken. Ein Beispiel dafür ist der Lafuma LD XMOTION Wanderschuh. In seiner Halbschuh-Form heisst der Schuh Lafuma LD Xmotion LFG 1798 und ist ein Schuh für alle landschaftlichen Gegebenheiten. In der knöchelhohen Version bietet er deutlich mehr Halt in unwegsamem Gelände und ist ein idealer und robuster Wanderschuh. Der französische Hersteller ist seit 1930 auf Outdoor-Bedarf spezialisiert und bietet auch Campingbedarf und Funktionsbekleidung an. In unseren Landen ist Lafuma noch weitgehend unbekannt. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass die Firma die Konkurrenz scheuen müsste.

Den LD XMotion für Damen gibt es in zwei Varianten: Die eine ist ganz aus Leder gefertigt, die andere aus Textilmaterial in Kombination mit Leder. Beide Lafuma LD XMOTION Modelle sind wasserdicht, atmungsaktiv und gedacht als multifunktioneller Sportschuh. Mit der Outdry Membrane, einer speziell konstruierten Vibram Gummisohle, dämpfenden Innensohle und dem stabilisierenden Stabiflex System bringt der durable Wanderschuh in der dunkelgrauen Materialmix-Version ein Gewicht von 432 Gramm auf die Waage. Diesen Schuh erhält man bereits in Deutschland, unter anderem bei Amazon.de. Rezensionen liegen noch nicht vor. Seine lederne Variante bekommt man derzeit nur bei englischsprachigen Anbietern zum Dollarpreis zwischen 115 und 125 US-Dollar.

Der Preis der in Deutschland angebotenen Version ist ähnlich, nur in Euro: Etwas 115 Euro. Ein Preisvergleich ist im Internet heutzutage kein Problem mehr, daher sollte man ihn grundsätzlich machen. Preisvergleichsportale oder die Nutzung von Online-Auktionshäusern können einem deutlich günstigere Angebote einbringen. Diese bestehen aber nur zeitweise und man muss regelmäßig nach dem gewünschten Schuhmodell Ausschau halten.

Schlafsäcke – woran erkennt man einen guten Schlafsack?

Montag, Januar 12th, 2009

Wer im Freien übernachten möchte, denkt über den Kauf eines Schlafsacks nach. Doch Schlafsäcke unterscheiden sich je nach Nutzungsbereich erheblich voneinander.

Will man seinen Schlafsack lediglich als Bettwäsche-Ersatz, z.B. in Berghütten nutzen, reicht der Kauf eines Jugendherbergs-Schlafsacks völlig aus. Braucht man dagegen einen gewissen Schutz gegen Kälte, so hat sich der Mumienschlafsack bewährt. Hierbei ist der ganze Körper, einschließlich des Kopfes in den Schlafsack, welcher meist recht aufwendig gefüttert ist, gehüllt. Zusammen mit einem sogenannten Biwaksack als äußere Hülle, schützt er auch gegen Niederschläge und wärmt zusätzlich.

Mumienschlafsäcke gibt es sowohl körpernah als auch in Eiform. Die weite Form hat den Vorteil, dass solchen Personen, die sich im Schlaf viel bewegen, ausreichend Platz geboten wird.

Für Temperaturen bis unter -40°C benötigt man eine extrem starke Isolierung. Hierfür bieten sich Expeditionsschlafsäcke mit Kunstfaser- oder Daunenfüllung an. Kunstfasern bzw. Kunstfaserschlafsäcke haben dabei den Vorteil, dass sie wasser-und nässeresistent sind. Daunenschlafsäcke bringen etwas weniger Gewicht auf die Waage, sind aber empfindlich gegenüber Druck und Feuchtigkeit.

Im Handel werden auch spezielle Innenschlafsäcke angeboten, welche man in den eigentlichen Schlafsack einziehen kann und so eine Temperatursteigerung erreicht. Sie dienen außerdem dazu, den Schlafsack nicht ständig reinigen zu müssen.

Schlafsäcke sind mit bestimmten Temperaturangaben für den jeweiligen Einsatzbereich gekennzeichnet. Für den Kauf entscheidend sind dabei die Angaben zum Komfortbereich. Sie nennen den Temperaturbereich, bei dem mit einem angenehmen Schlaf zu rechnen ist.

Da das Temperaturempfinden bei Männern und Frauen unterschiedlich ist, werden für beide Geschlechter auch getrennte Angaben gemacht. TCom ist der Komfortbereich, der auf die Frau bezogen ist. TLim gibt den untersten Temperaturwert an, der für den Mann ein angenehmes Schlafen ermöglicht. Das Ganze ist außerdem noch durch ein Balkendiagramm dargestellt. Dabei wird durch einen roten Balken das oberste Ende des Komfortbereiches und die tiefstmögliche Temperatur für die Frau angegeben. Ein gelb hinterlegter Balken nennt die tiefste Komforttemperatur des Mannes. Ein blauer Balken kennzeichnet die Extremtemperatur (TExt), bei der allerdings schon Erfrierungen und Unterkühlung auftreten können. Bei diesen Normen wird davon ausgegangen, dass mittelschwere, lange Funktionsunterwäsche im Schlafsack getragen wird.

Isomatten – was kennzeichnet eine gute Isomatte?

Dienstag, Dezember 9th, 2008

Isomatten und was sie leisten sollen Isomatten werden meisten beim Zelten oder Wandern als Schlafunterlage gewählt. Da man sie bei solchen Unternehmungen oft am Rucksack befestigt mit sich herumträgt, sollen sie so leicht wie möglich sein, trotzdem aber eine schützende Schicht auch dann bilden, wenn man auf hartem oder unebenen Boden schläft.

Die Aufgabe einer guten Isomatte besteht darin, den Schläfer vor Kälte und Feuchtigkeit zu schützen und auf einem Sandboden, einer Wiese, einem Zimmerfußboden oder Steinboden eine Unterlage zu bieten, auf der ein erholsamer Schlaf möglich ist. Wer eine einfach Styropor-Isomatte wählt, kann nur einen notdürftigen Schutz erwarten. Selbstaufblasende Isomatten aber, die aus offenporigem Schaumstoff mit einer luftdichten Hülle bestehen, sind durchaus geeignet, auch auf steinhartem Untergrund das Schlafen zu ermöglichen. Sobald man sie ausbreitet, füllen sich die Poren mit Luft, bis man nach wenigen Minuten das Ventil schließen kann.
Schwergewichtige Menschen müssen dann meisten noch ein bisschen Luft mit dem Mund dazugeben, um nicht doch mit dem Untergrund in Berührung zu kommen. Sie sollten sich am besten von vornherein für eine dickere Isomatte entscheiden. Lieber ein bisschen mehr Gepäck tragen, als in der Nacht nicht wirklich zum Schlafen zu kommen.

Eine gute Isomatte muss so solide gearbeitet sein, dass sie auch auf einem rauen Untergrund nicht beschädigt wird. Trotzdem muss man darauf gefasst sein, dass die Isomatte, wie es sich bei Luftmatratzen kaum vermeiden lässt, einmal undicht wird. Wer von vornherein weiß, dass er am Steinstrand oder auf einem Waldboden mit spitzen Ästen schläft, sollte erwägen, ob er nicht lieber eine Isomatte wählt, die keine selbstaufblasende Funktion hat. Es ist nämlich nicht ganz einfach, einmal undicht gewordene luftgefüllte Isomatten zu reparieren, jedenfalls nicht unterwegs, wenn man keine Gelegenheit, sie unter Wasser auf ihre undichte Stelle hin zu prüfen. Im Fall des Falles schützt eine einfache Isomatte immer noch besser als eine selbstaufblasende Isomatte, die über Nacht die Luft verliert.